Selenmangel bei Vegetariern und Veganern

Es klingt paradox: Je gesünder wir uns ernähren, desto größer ist das Risiko eines Selenmangels. Vegetarische oder auch vegane Ernährung sind voll im Trend. Der Verzicht auf Fleischprodukte und tierische Fette hat viele Vorteile: So führt eine fleischlose Ernährung zu niedrigerem Blutzucker- und Blutdruckwerten und mindert das Risiko von Diabetes und sogar bösartigen Tumoren.

Aber die spezielle Ernährung birgt auch Gefahren: Viele Veganer und Vegetarier entwickeln Mangelerscheinungen durch die zu geringe Aufnahme an Eiweiß, Vitaminen, Omega-3-Fettsäuren und Mineralstoffen. Und: Viele weisen einen niedrigen Selenstatus auf, da sie auf eine wichtige Säule der Selenversorgung verzichten. Das Streichen von Fleisch und Fisch vom Speiseplan kann die tägliche Selenaufnahme um bis zu 30 Prozent verringern. Bei Veganern ist die Gefahr des Selenmangels noch größer, weil sie komplett auf tierische Produkte verzichten.

Eine ausreichende Selenversorgung ist für viele Körperfunktionen essentiell, wie für die Schilddrüse, das Immunsystem oder auch die Spermienbildung. Über 50 Prozent des Selens wird über Fleisch (27 Prozent), Fisch (11 Prozent), Milchprodukte (11 Prozent) und Eier (4 Prozent) aufgenommen.

Vegane und beliebte Selenlieferanten wie Paranüsse sind mit Vorsicht zu genießen, weil sie häufig das krebserregende Schimmelpilzgift Aflatoxin enthalten, das stark radioaktiv belastet ist. Der Verzehr von zwei Paranüssen am Tag erhöht schon die radioaktive Belastung. Experten vom Bundesamt für Strahlenschutz empfehlen aus diesem Grund, den Selenstatus lieber durch Nahrungsergänzungsmittel zu verbessern. Gerade bei Vegetariern und Veganern sollte dringend über eine Substitution von Selen nachgedacht werden.

Hochwertiger Onlineshop für Selenpräparate

Wer auf der Suche nach sehr hochwertigen anorganischen Selenpräparaten ist, sollte den Onlineshop www.nutrikontor.de testen. Der Shop bietet Nahrungsergänzungsmittel von seriösen Herstellern in pharmazeutischer Qualität an. Die Qualitätsmerkmale des Shops:

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  • Wirkung, Dosierung und Kombination von Präparaten sind durch den Einsatz in internationalen medizinischen Studien belegt.
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Der Shop www.nutrikontor.de bietet unter anderem anorganische Selen-Monopräparate an. Der Vorteil: Anorganisches Selen (Natriumselenit) wird vom Körper sehr viel schneller und besser aufgenommen als organisches Selen, weil Natriumselenit vom Körper direkt in spezifische Selenoproteine (z.B. Glutathionperoxidasen, Deiodasen) eingebaut werden kann. Organisches Selen wird dagegen als Aminosäure erkannt. Es kann nicht direkt in Selenoproteine eingebaut werden.

Somit kann überschüssiges Natriumselenit vom Körper einfach ausgeschieden werden. Das ist ein großer Vorteil im Falle einer Überdosierung. Es besteht keine Gefahr, dass sich zu viel Selen im Körper ansammelt und somit eine toxische Wirkung ensteht.

Selenmangel? Das sind die Risikofaktoren

Viele Menschen in Deutschland leiden an einem Selenmangel, weil die deutschen Böden sehr selenarm sind. Typische Symptome eines Mangels sind: Müdigkeit, Schlappheit, Haarausfall, schuppige Haut oder auch Probleme mit der Schilddrüse. In den meisten Fällen ist aber ein Selenmangel gar nicht spürbar. Er kann durch ein Blutbild nachgewiesen werden.

Wer hat ein erhöhtes Risiko, einen Selenmangel zu erleiden? Das sind die größten Risikofaktoren:

  • vegetarische oder vegane Ernährung und allgemein geringer Verzehr an Fleisch, Fisch und Milchprodukten und einseitige Ernährung
  • hoher Alkoholkonsum
  • Essstörungen wie Ess-Brech-Sucht (Bulimie) oder Magersucht (Anorexie)
  • Diabetes
  • Schilddrüsenunterfunktion
  • Gluten-Unverträglichkeit/Zöliakie
  • Stillzeit
  • chronische Darmentzündung wie Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa

Wenn Sie zu den Risikogruppen gehören sollten Sie Ihren Selenstatus testen lassen und Selen über ein Nahrungsergänzungsmittel substituieren.

Unsere Empfehlung ist der Onlineshop Nutrikontor, der hochwertige Selen-Produkte anbietet in Arzneimittel-Qualität und attraktive Angebote: www.nutrikontor.de

Gesundes Haar und schöne Nägel mit Selen

Schon Kaiserin Elisabeth von Österreich, bekannt als „Sissi“ pflegte ihre prachtvollen, langen Haare mit einem eigens angerührten Shampoo – bestehend aus Cognac und Eigelb. Eigelb ist selenhaltig und stärkt Haar und Haarwurzeln.

In vielen Frauen- und Modemagazinen wird Selen immer wieder als Beauty-Mittel angepriesen. Und es stimmt: Das Spurenelement Selen sorgt für gesunde Haare und Nägel. Wer unter Haarausfall, dünnen, spröden und heller werdenden Haar leidet oder unter brüchigen Fingernägeln, sollte prüfen, ob ein Selenmangel die Ursache dafür ist. Eine ausreichende Aufnahme von Selen unterstützt in den Haarwurzeln ein volles Wachstum. Auch Nägel profitieren von einer guten Selenversorgung.

Die Böden in Europa sind leider sehr selenarm, sodass wir unseren Bedarf mit unseren Ernährungsgewohnheiten nicht immer decken können. Die durchschnittliche Selenaufnahme liegt in Deutschland meist deutlich unter den Empfehlungen der Ernährungswissenschaftler. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt eine tägliche Aufnahme von 70 Mikrogramm für einen erwachsenen Mann und 60 Mikrogramm für eine Frau. Die tatsächlich aufgenommene Menge liegt aber durchschnittlich nur bei 30 Mikrogramm für Frauen und 42 Mikrogramm für Männer. Deshalb kann eine gezielte Selenzufuhr durch Nahrungsergänzungsmittel in vielen Fällen Sinn machen.

Selen macht übrigens nicht nur schön, sondern ist ein wichtiges Spurenelement für unser Immunsystem, unsere Schilddrüse, unsere Psyche, unser Herz und bei Männern sorgt es für eine gesunde Spermienbildung.

Die drei großen Selen-Lügen

Von giftig bis Wunderwirkung – über Selen werden die verrücktesten Gerüchte und Geschichten verbreitet. Hier kommen die größten Selen-Mythen und was an ihnen dran ist:

Selen ist giftig

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt eine tägliche Aufnahme von 70 Mikrogramm für einen erwachsenen Mann und 60 Mikrogramm für eine Frau. Die tödliche Dosis liegt über 3.200 Mal höher als die empfohlene Menge. Also auch hier gilt: Die Dosis macht das Gift. Übrigens: Ein Selenmangel kann über das Blutbild nachgewiesen werden. Die durchschnittliche Selenaufnahme liegt in Deutschland meist deutlich unter den Empfehlungen der Ernährungswissenschaftler. Aus diesem Grund kann die Substitution von Selen sinnvoll sein.

Selen wirkt Wunder

Selen ist weder giftig noch wirkt es Wunder bei Heilungen von schweren Erkrankungen. Aber: Durch Selen kann der Körper freie Radikale unschädlich machen und seine Zellen dadurch vor oxidativem Stress schützen. Das Spurenelement ist an vielen Körpervorgängen beteiligt, sodass ein Mangel an Selen schwere gesundheitliche Folgen haben kann. Typische Symptome bei Selenmangel: schwaches Immunsystem, Haarausausfall, Unfruchtbarkeit bei Männern, Anfälligkeit für Schilddrüsenentzündungen, allgemeine Schlappheit, psychische Probleme bis zu Herzschwäche.

Selen wird mit der Nahrung aufgenommen

Selen kommt in Fleisch, Fisch, Meeresfrüchten, Eiern, Getreide und Milchprodukten vor – je nach Selenkonzentration im Boden. In Europa ist allerdings der Selengehalt unserer Böden sehr niedrig im Vergleich zu Amerika. Aus diesem Grund kommt es häufig auch bei gesunder Ernährung zu Selenmangel. Vegetarier und Veganer sind davon noch stärker betroffen. Stark selenhaltige Lebensmittel wie beispielsweise Paranüsse sollten allerdings nur in geringen Mengen verzehrt werden, weil sie Schimmelpilze und somit auch Aflatoxine enthalten können. Außerdem reichern sie natürlich vorkommende Radioaktivität an. Der Verzehr von zwei Paranüssen am Tag erhöht schon die radioaktive Belastung. Experten vom Bundesamt für Strahlenschutz empfehlen aus diesem Grund, den Selenstatus lieber durch Nahrungsergänzungsmittel zu verbessern.

Professorin empfiehlt Selen für Krebspatienten und präventiv

Jutta Hübner ist Stiftungsprofessorin für Integrative Onkologie der Deutschen Krebshilfe am Universitätsklinikum Jena und seit 2010 Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Prävention und Integrative Onkologie der Deutschen Krebsgesellschaft.

Im Interview mit der Frankfurter Rundschau im November 2019 spricht sie über Diäten und Nahrungsergänzungsmittel, die bei Krebs aber auch präventiv helfen können.

Zu der Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln von Krebspatienten sagt sie im Interview: „Über eine ausgewogene Ernährung bekommen auch Krebspatienten fast alle nötigen Mikronährstoffe, also Vitamine, Spurenelemente und sekundäre Pflanzenstoffe. Es gibt allerdings zwei Ausnahmen: Vitamin D und Selen.“

Die Einnahme von Selen in der Krebstherapie, aber auch präventiv, hält sie für sinnvoll. Selen ist ein Spurenelement, das in Enzyme eingebaut wird, die für den Abbau von Giftstoffen wichtig sind. Diese Eigenschaft könnte dafür sorgen, dass Selen sowohl bei der Krebsprävention als auch in der -therapie einen positiven Effekt haben könnte.

Hier geht es zum vollständigen Interview der Frankfurter Rundschau.

Forscher entwickeln Selen-Apfel

Wie wichtig und essentiell Selen für uns ist, zeigt ein aktuelles Projekt von Forschern in Osnabrück: Sie haben einen Apfel entwickelt, der zehn Mal mehr Selen enthält als der herkömmliche Apfel. Der Super-Apfel wird aktuell in den ersten Supermärkten in Osnabrück verkauft und getestet. Das Forschungsprojekt wird sogar vom Bund mit 300.000 Euro unterstützt.

Im NDR-Beitrag wird darauf hingewiesen, dass Selen essentiell für das Immunsystem ist und das Spurenelement die Schulddrüse reguliert, sowie Darmkrebs vorbeugt. Porfessor Diemo Daum von der Hochschule Osnabrück weist darauf hin, dass man pro Tag 60 bis 70 Mikrogramm Selen aufnehmen sollte. Tatsächlich aber nur rund 40 bis 50 Mikrogramm Selen täglich aufgenommen werden.

Ob sich die Super-Äpfel bundesweit durchsetzen ist fraglich. Besser ist es, Selen über Nahrungsergänzungsmittel zu substituieren.

Selen für starke Abwehr im Alter

Mit dem Alter verliert das Immunsystem seine Schlagkraft. Man spricht auch von einer Immunoseneszenz. Des bedeutet, dass die Kompetenz des Abwehrsystems mit dem Alter stetig abgebaut wird. Aus diesem Grund wird gerade älteren Menschen geraten, sich vor Grippe impfen zu lassen.

Angeborenes Immunsystem

Man unterscheidet zwischen dem angeborenen und erworbenen Immunsystem. Das angeborene Immunsystem schafft es, innerhalb kürzester Zeit, Erreger zu bekämpfen. Neben Haut und Schleimhäuten sorgen Enzyme in Speichel und Tränenflüssigkeit dafür, Keime direkt abzutöten. Beispielsweise haben die kleinen Flimmerhärchen in den Atemwegen die Funktion, Fremdstoffe durch Niesen oder Husten schnell wieder herauszubefördern.

Erworbenes Immunsystem

Werden ungewünschte Eindringlinge vom angeborenen Immunsystem nicht ausgeschaltet, kommt das erworbene Immunsystem ins Spiel. Sein Vorteil: Es besitzt die Fähigkeit, sich diese Eindringlinge zu merken und beim nächsten Mal auf sie sofort zu reagieren. Hier spielen die weißen Blutkörperchen eine wichtige Rolle – die B- und T-Lymphozyten. Sie werden im Knochenmark gebildet. Auch die T-Lymphozyten sind wichtig für die Abwehr. Sie reifen im Thymus heran und sind in der Lage, ganze Zellen oder Parasiten zu zerstören. 

Selen – Booster für das Immunsystem

Das Spurenelement Selen spielt eine wichtige Rolle im Abwehrsystem. Es ist ein unverzichtbarer Bestandteil körpereigener Enzyme. Sie sind eine wichtige Komponente des Abwehrsystems gegen freie Radikale. Denn Selen schützt die Zellen vor oxidativem Stress.

Die Böden in Deutschland sind aber selenarm, sodass viele Menschen in Deutschland per se einen Selenmangel haben. Gerade bei abnehmender Kompetenz des Abwehrsystems mit zunehmendem Alter verbessert eine adäquate Selenversorgung sowohl die angeborene als auch die erworbene Immunabwehr. Im Umkehrschluss kann ein Selendefizit die Immunantwort schwächen.

Der Selenstatus kann über ein Blutbild ermittelt werden. Ernährungsexperten empfehlen eine tägliche Selenzufuhr von 70 Mikrogramm. Die tatsächlich aufgenommene Menge liegt im Durchschnitt jedoch nur bei 30 Mikrogramm für Frauen und 42 Mikrogramm für Männer. Eine gezielte Selenzufuhr durch Nahrungsergänzungsmittel sollte aus diesem Grund unbedingt geprüft werden.

Selenmangel kann Brustkrebsrisiko erhöhen

Unsere Böden in Deutschland sind selenarm. Schon der durchschnittliche gesunde Deutsche weist häufig einen zu niedrigen Selenstatus auf. Besonders häufig tritt der Selenmangel aber bei Risikogruppen auf. Eine davon sind Patientinnen mit Brustkrebs.

Bereits in den siebziger Jahren wurde bekannt, dass ein niedriger Selenwert das Risiko an Brustkrebs zu erkranken, erhöhen kann. Eine neue Studie zeigt, dass der Selenstatus bei Brustkrebspatientinnen großen Einfluss auf die Prognose der Krebserkrankung hat. Die Forschungen verdeutlichen, dass die Selenkonzentrationen höher als 64,4 µg/l vor einer Behandlung des Brustkrebses sein sollten. Bei Frauen mit einem adäquaten Selenstatus lag die Überlebensrate wesentlich höher – nach fünf Jahren lag sie bei 82,5 Prozent, während sie bei Patientinnen mit einem ausgeprägten Selenmangel nur noch bei 68,1 Prozent lag.

Wie kann man den Selenstatus verbessern? Selen wird über die Nahrung aufgenommen und kommt vor allem in Fleisch, Fisch und Meeresfrüchten, Getreide, Eiern und Milchprodukten vor. Für Menschen, die sich gesund ernähren und auf tierische Produkte verzichten, wie Vegetarier oder Veganer, ist es schwer, genug Selen über die Nahrung aufzunehmen.

Paranüsse, die als Selenlieferanten sehr beliebt sind, sollten nur ganz reduziert gegessen werden, weil sie häufig das krebserregende Schimmelpilzgift Aflatoxin enthalten, das stark radioaktiv belastet ist. Der Verzehr von zwei Paranüssen am Tag erhöht schon die radioaktive Belastung. Auch Experten vom Bundesamt für Strahlenschutz empfehlen aus diesem Grund, den Selenstatus lieber durch Nahrungsergänzungsmittel zu verbessern.

Kinderwunsch: Selen schützt Spermien vor oxidativem Stress

Ein unerfüllter Kinderwunsch ist für viele Paare eine große emotionale Belastung. Rund 15 Prozent der Paare, die sich Nachwuchs wünschen, sind unfruchtbar. Was viele nicht wissen: Bei mindestens 25 Prozent der Fälle liegt die Ursache beim Mann. Grund ist in 40 bis 90 Prozent der Fällen eine mangelhafte Spermienqualität aufgrund DNA-Schädigungen, die durch oxidativen Stress ausgelöst werden können.

Oxidativer Stress wird durch einen zu hohen Anteil von freien Radikalen im Körper ausgelöst. Selenhaltige Enzyme sind eine wichtige Komponente gegen freie Radikale. Ohne ausreichende Selenzufuhr können diese Enzyme ihre Funktion nicht erfüllen, was zu einem eingeschränkten oxidativen Schutz führen kann.

Zellschäden durch oxidativen Stress haben wiederum Einfluss auf die Beweglichkeit und die Zahl der Spermien. Das kann eine Ursache für einen unerfüllten Kinderwunsch sein.

Das Spurenelement Selen kommt vor allem in Fleisch, Fisch, Eiern, Milch und Getreide vor. Der Selengehalt europäischer Böden ist niedrig, sodass es bei vielen Menschen zu einem Selenmangel kommen kann. Eine gezielte Selenzufuhr über Nahrungsergänzung kann hier sinnvoll sein und die Spermienqualität verbessern.

Aber auch eine ungesunde Lebensweise durch dauerhaften Stress, ungesunde Ernährung und regelmäßigen Konsum von Alkohol und Nikotin kann zu oxidativem Stress führen.