Eine 200 Jahre alte Erfolgsgeschichte: Entdeckung von Selen

Einer der Mitbegründer des schwedischen Karolinska-Instituts mit Sitz in Stockholm hat Selen entdeckt. Der Stoff wurde 1817 von Jöns Jakob Berzelius im Bleikammerschlamm einer Schwefelsäurefabrik das erste Mal beschrieben. Es waren intensive Forschungsarbeiten von Seiten des Entdeckers notwendig, bis feststand, dass es sich bei Selen um ein neues Element handelte. Aus Anlass des 200-jährigen Jubiläums treffen sich im August namhafte Wissenschaftler in Stockholm, um sich über die neuesten Forschungsergebnisse auszutauschen.

In den 1950-er Jahren entdeckten Wissenschaftler, dass Selen ein lebenswichtiges Spurenelement für den Menschen ist. Ein Mangel führt zu Wachstumsstörungen an Knochen und Muskeln. Inzwischen ist das Wissen um die Bedeutung dieses Elementes gewachsen. Heute wird es einzeln oder in Kombination mit den Vitaminen zur Therapieunterstützung und Vorbeugung bei Krebs, Rheuma, chronischen Entzündungen oder bei Schwermetallbelastung angewandt. Da unsere Böden in Deutschland ausgelaugt sind und das Grundnahrungsmittel Getreide an den Rand des Speiseplans gedrängt wird, ist die Folge, dass der Durchschnittsbürger manchmal zu wenig Selen aufnimmt. Hier können Nahrungsergänzungsmittel Abhilfe schaffen.

Hier gibt es alle Informationen über den Kongress in Stockholm: http://se2017.se/the-discovery-of-selenium/