Selenmangel? Das sind die Risikofaktoren

Viele Menschen in Deutschland leiden an einem Selenmangel, weil die deutschen Böden sehr selenarm sind. Typische Symptome eines Mangels sind: Müdigkeit, Schlappheit, Haarausfall, schuppige Haut oder auch Probleme mit der Schilddrüse. In den meisten Fällen ist aber ein Selenmangel gar nicht spürbar. Er kann durch ein Blutbild nachgewiesen werden.

Wer hat ein erhöhtes Risiko, einen Selenmangel zu erleiden? Das sind die größten Risikofaktoren:

  • vegetarische oder vegane Ernährung und allgemein geringer Verzehr an Fleisch, Fisch und Milchprodukten und einseitige Ernährung
  • hoher Alkoholkonsum
  • Essstörungen wie Ess-Brech-Sucht (Bulimie) oder Magersucht (Anorexie)
  • Diabetes
  • Schilddrüsenunterfunktion
  • Gluten-Unverträglichkeit/Zöliakie
  • Stillzeit
  • chronische Darmentzündung wie Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa

Wenn Sie zu den Risikogruppen gehören sollten Sie Ihren Selenstatus testen lassen und Selen über ein Nahrungsergänzungsmittel substituieren.

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Gesundes Haar und schöne Nägel mit Selen

Schon Kaiserin Elisabeth von Österreich, bekannt als „Sissi“ pflegte ihre prachtvollen, langen Haare mit einem eigens angerührten Shampoo – bestehend aus Cognac und Eigelb. Eigelb ist selenhaltig und stärkt Haar und Haarwurzeln.

In vielen Frauen- und Modemagazinen wird Selen immer wieder als Beauty-Mittel angepriesen. Und es stimmt: Das Spurenelement Selen sorgt für gesunde Haare und Nägel. Wer unter Haarausfall, dünnen, spröden und heller werdenden Haar leidet oder unter brüchigen Fingernägeln, sollte prüfen, ob ein Selenmangel die Ursache dafür ist. Eine ausreichende Aufnahme von Selen unterstützt in den Haarwurzeln ein volles Wachstum. Auch Nägel profitieren von einer guten Selenversorgung.

Die Böden in Europa sind leider sehr selenarm, sodass wir unseren Bedarf mit unseren Ernährungsgewohnheiten nicht immer decken können. Die durchschnittliche Selenaufnahme liegt in Deutschland meist deutlich unter den Empfehlungen der Ernährungswissenschaftler. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt eine tägliche Aufnahme von 70 Mikrogramm für einen erwachsenen Mann und 60 Mikrogramm für eine Frau. Die tatsächlich aufgenommene Menge liegt aber durchschnittlich nur bei 30 Mikrogramm für Frauen und 42 Mikrogramm für Männer. Deshalb kann eine gezielte Selenzufuhr durch Nahrungsergänzungsmittel in vielen Fällen Sinn machen.

Selen macht übrigens nicht nur schön, sondern ist ein wichtiges Spurenelement für unser Immunsystem, unsere Schilddrüse, unsere Psyche, unser Herz und bei Männern sorgt es für eine gesunde Spermienbildung.

Die drei großen Selen-Lügen

Von giftig bis Wunderwirkung – über Selen werden die verrücktesten Gerüchte und Geschichten verbreitet. Hier kommen die größten Selen-Mythen und was an ihnen dran ist:

Selen ist giftig

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt eine tägliche Aufnahme von 70 Mikrogramm für einen erwachsenen Mann und 60 Mikrogramm für eine Frau. Die tödliche Dosis liegt über 3.200 Mal höher als die empfohlene Menge. Also auch hier gilt: Die Dosis macht das Gift. Übrigens: Ein Selenmangel kann über das Blutbild nachgewiesen werden. Die durchschnittliche Selenaufnahme liegt in Deutschland meist deutlich unter den Empfehlungen der Ernährungswissenschaftler. Aus diesem Grund kann die Substitution von Selen sinnvoll sein.

Selen wirkt Wunder

Selen ist weder giftig noch wirkt es Wunder bei Heilungen von schweren Erkrankungen. Aber: Durch Selen kann der Körper freie Radikale unschädlich machen und seine Zellen dadurch vor oxidativem Stress schützen. Das Spurenelement ist an vielen Körpervorgängen beteiligt, sodass ein Mangel an Selen schwere gesundheitliche Folgen haben kann. Typische Symptome bei Selenmangel: schwaches Immunsystem, Haarausausfall, Unfruchtbarkeit bei Männern, Anfälligkeit für Schilddrüsenentzündungen, allgemeine Schlappheit, psychische Probleme bis zu Herzschwäche.

Selen wird mit der Nahrung aufgenommen

Selen kommt in Fleisch, Fisch, Meeresfrüchten, Eiern, Getreide und Milchprodukten vor – je nach Selenkonzentration im Boden. In Europa ist allerdings der Selengehalt unserer Böden sehr niedrig im Vergleich zu Amerika. Aus diesem Grund kommt es häufig auch bei gesunder Ernährung zu Selenmangel. Vegetarier und Veganer sind davon noch stärker betroffen. Stark selenhaltige Lebensmittel wie beispielsweise Paranüsse sollten allerdings nur in geringen Mengen verzehrt werden, weil sie Schimmelpilze und somit auch Aflatoxine enthalten können. Außerdem reichern sie natürlich vorkommende Radioaktivität an. Der Verzehr von zwei Paranüssen am Tag erhöht schon die radioaktive Belastung. Experten vom Bundesamt für Strahlenschutz empfehlen aus diesem Grund, den Selenstatus lieber durch Nahrungsergänzungsmittel zu verbessern.