Depression und Schilddrüse

Besteht ein Zusammenhang zwischen Depressionen und Schilddrüsenerkrankungen? Diese Frage haben sich Wissenschaftler gestellt und mehrere Studien analysiert, wie „Spiegel Online“ berichtet. Die Analyse habe gezeigt, dass Menschen mit einer Autoimmunthyreoiditis (AIT) ein dreieinhalbmal so hohes Risiko hätten, an einer Depression zu erkranken. Das Risiko für Angstzustände war um das 2,3-fache erhöht. Die Untersuchung wurde in der Fachzeitschrift „Jama Psychiatry“ veröffentlicht. AIT auch im Volksmund unter Hashimoto-Thyreoiditis bekannt, ist eine häufige Erkrankung im Erwachsenenalter, die zu einer Schilddrüsenunterfunkion führt. Ursache ist eine Störung des Immunsystems. Solche Patienten haben in vielen Fällen einen niedrigen Selenstatus. Selen kann dann helfen, die Erkrankung mit positiv zu beeinflussen.

Studie zur Krebsprävention: Verwandte von Krebspatienten wollen gesünder leben

Eine Krebserkrankung im Bekanntenkreis schreckt die Menschen auf. Die Erkrankung kann oftmals die Folge eines ungesunden Lebensstils und somit vermeidbar sein. Doch lange Jahre geübtes Verhalten zu ändern, ist schwierig. Eine Änderungsbereitschaft ergibt sich oftmals erst dann, wenn bestimmte Ereignisse eintreten, die zum Nachdenken über die eigene Gesundheit anregen.

Auch das Auftreten von Krebserkrankungen in der Familie könnte so ein Ereignis darstellen – und damit zur Krebsprävention genutzt werden. Dies legen die Ergebnisse einer Studie nahe, die unter der Leitung von Ulrike Haug, Professorin für Klinische Epidemiologie und Pharmakoepidemiologie an der Universität Bremen und Leiterin der Abteilung Klinische Epidemiologie am Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie (BIPS), durchgeführt wurde.

„Verwandte von Krebspatienten zeigten sich besonders motiviert, mit dem Rauchen aufzuhören, mehr Sport zu treiben, mehr Obst und Gemüse zu essen und weniger Alkohol zu trinken – vor allem diejenigen, die sich ihres erhöhten Krebsrisikos bewusst waren“, wurde Haug in einer Mitteilung zitiert. Das ist also ein großes Potenzial für die Präventionsberatung. Gerade bei nahen Verwandten von Krebspatienten sei Krebsprävention besonders wichtig, da unter anderem aufgrund genetischer Faktoren ihr Risiko erhöht sei, selbst an Krebs zu erkranken. Die in der Studie berücksichtigten Krebsarten waren Darm-, Lungen-, Prostata-, Brust-, Magen-, Gebärmutter- und Gebärmutterhalskrebs.

Ausführliche Informationen gibt es hier:

https://www.bips-institut.de/aktuelles/presse.html

Nicht aus der Mode: Das Spurenelement Selen

Es ist nicht alltäglich, dass sich renommierte Modezeitschriften ausführlich mit medizinischen Themen befassen. Das Magazin „Elle“ geht da einen anderen Weg. Es geht umfangreich auf das Spurenelement Selen ein. In einem erfrischenden und informativen Text klärt die Autorin über das Thema auf. Denn das Spurenelement sorgt nicht nur für gesunde Haare, sondern stärkt auch noch das Immunsystem. Außerdem wird ausführlich darüber aufgeklärt, welche Lebensmittel besonders reich an Selen sind. Denn wahre Schönheit kommt schließlich von innen: Wer sich gesund und ausgewogen ernährt, wird belohnt. Der Körper dankt es einem.

http://www.elle.de/spurenelement-selen

Frag einfach einmal „Dr. Google“ – Von Risiken und Nebenwirkungen

Immer mehr Menschen suchen im Internet medizinische Informationen. Mit diesem Thema hat sich die in Gütersloh ansässige Bertelsmann Stiftung befasst. Das Fazit der Studie: Das Internet ist ein besserer Ratgeber als häufig angenommen.

Die Motive der Online-Suchenden sind sehr vielfältig, das decken die Tiefeninterviews auf. Patienten nehmen „Dr. Google“ in Anspruch, um ärztliche Empfehlungen zu überprüfen, sich über Behandlungsalternativen zu informieren, sich mit anderen auszutauschen und emotionale Unterstützung zu erhalten. Die Recherche gibt ihnen ein Gefühl von Sicherheit, Beruhigung oder auch Zerstreuung.

Potenzial des Internets wird nicht ausgeschöpft

Die Analyse zeigt: Das Internet zählt der Bertelsmann-Studie zufolge nach Gesprächen mit Ärzten und Angehörigen oder Freunden zu den drei am häufigsten herangezogenen Informationsquellen in Gesundheits-fragen. Aus Sicht der Befragten haben einige Mediziner die Bedeutung von „Dr. Google“ für Patienten bereits erkannt:

Gut 60 Prozent der Ärzte gehen laut Patienten auf die selbst recherchierten Infos ein. Bislang verweisen allerdings nur 40 Prozent der Ärzte auf gute Informationsquellen und nur ein Fünftel ermutigt ihre Patienten, sich selbst zu informieren. 14 Prozent raten sogar davon ab.

„In den Praxen wird das Potenzial von Dr. Google häufig noch verschenkt. Patienten sollten offen über selbst gefundene Informationen sprechen, Ärzte und Therapeuten verlässliche Websites oder Apps empfehlen können“, so Marion Grote-Westrick, Gesundheitsexpertin der Bertelsmann Stiftung. Noch verschweigen 30 Prozent der Patienten ihrem Arzt den Besuch von „Dr. Google“.

Die gesamte Studie ist hier zu finden: http://www.bertelsmann-stiftung.de/de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/pid/patienten-schaetzen-dr-googles-vielseitigkeit/

Wie erkennt man seriöse Informationsseiten?

Wichtig ist, dass die Quellen klar ersichtlich sind. Dann ist es für den Rat suchenden einfacher zu sehen, ob die Informationen auf den neusten Stand sind. Gleichfalls von entscheidender Bedeutung: Aktualisiert der Betreiber die Seite regelmäßig? Das ist ein wichtiges Indiz, ob die Informationen auf der Höhe der Zeit sind

Ernährung und Krebs

Die Diagnose Krebs verändert das Leben schlagartig. Neben der Behandlung durch den Arzt beschäftigen sich viele Menschen mit der Frage, wie ernähre ich mich richtig. Die Buchhandlungen sind voll von Ratgebern und im Netz wimmelt es von vermeintlich gesunden Diäten gegen Krebs. Doch viele dieser Pseudoweisheiten, sind nicht ohne weiteres zu empfehlen.

Wer diese Frage beantworten will, muss einen Dschungel an verschiedenen Antworten durchforsten. In der „Ärzte Zeitung“ gibt es dazu einen sehr empfehlenswerten Artikel. Er beleuchtet auch die Rolle von Selen bei diesem Thema.

Der interessante Text ist hier zu lesen: https://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/krebs/article/956507/onkologie-ernaehrung-krebs-durchblick-empfehlungs-wirrwar.html

Forscher in Osnabrück wollen Apfelsorte mit besonders viel Selen züchten

Es steht außer Frage, dass Äpfel gesund sind. Wissenschaftler der Hochschule Osnabrück gehen nun einen neuen Weg. Sie wollen einen Apfel nun zusätzlich mit dem Spurenelement Selen anreichern. Von dem nehmen die Deutschen bekanntlich zu wenig auf. Wie kamen die Wissenschaftler gerade auf den Apfel? Ganz einfach: Er ist die beliebteste Frucht hierzulande, wird größtenteils in Deutschland angebaut und ist somit das ganze Jahr verfügbar.  Da kann der englische Spruch „An apple a day keeps the doctor away“ – übersetzt: Ein Apfel am Tag erspart den Besuch beim Arzt demnächst vielleicht noch eine viel größere Bedeutung bekommen. Informationen über das Forschungsprojekt gibt es hier.

Selenstatus bestimmen lassen, geht ganz einfach

Selen ist für den menschlichen Körper unbedingt notwendig. Das hat mehrere Gründe: Erstens für die wichtige antioxidative Wirkung sowie zweitens für die wichtige Fähigkeit, Schwermetalle an sich zu binden. Beide Funktionen schützen die Körperzellen vor den Angriffen freier Radikale und stärken die körpereigene Abwehrkraft. So kann eine ausreichende Selenversorgung vor sehr vielen Krankheiten schützen und stärkt gleichzeitig das Immunsystem.

Wo Selen eine wichtige Rolle spielt, ist schön an dieser Grafik zu sehen:

Selen

Außerdem ist das essentielle Spurenelement für die Schilddrüse notwendig. Denn es gewährleistet eine ausgewogene Versorgung des Organismus mit Schilddrüsenhormonen. Doch viele Menschen in Deutschland weisen einen eklatanten Selenmangel auf.

Und wie kann man nun den Selenstatus bestimmen?

Entweder beim Arzt oder durch einen einfachen Test, der eingeschickt wird. Da gibt es mehrere Anbieter. Seit Jahren am Markt ist das Servicelabor der biosyn Arzneimittel GmbH. Nähere Informationen gibt es unter http://www.biosyn.de/labor/, biosyn bietet auch noch eine ganze weitere Reihe von Laboruntersuchungen an. Die Selbsttests sind in der Regel einfach zu handhaben und werden dann vom entsprechenden Fachlabor ausgewertet. Das gibt dann auch Hinweise. Ein weiterer Anbieter ist hier zu finden. https://www.cerascreen.de/. Sowohl cerascrenn als auch biosyn lassen den Patienten nicht allein, sondern bieten auf ihren Seiten im Internet umfangreiches Informationsmaterial rund um Selen und andere Nahrungsergänzungsmittel an.

Selen kann Leberkrebs vorbeugen

Einmal mehr hat nun eine wissenschaftliche Studie gezeigt, dass das Spurenelement Selen wichtig für den Menschen ist und sogar Leberkrebs vorbeugen kann. Das sind die Ergebnisse einer Untersuchung von Wissenschaftlern der Charité – Universitätsmedizin Berlin in Zusammenarbeit mit der International Agency for Research on Cancer. Demnach sorgt ein hoher Selenwert im Blut für ein vermindertes Risiko, an Leberkrebs zu erkranken. Die aktuelle Studie hat auch weitere Risikofaktoren einbezogen und den Einfluss der Selenversorgung auf die Entwicklung anderer Krebsarten betrachtet.

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Selen gegen Sepsis

Es ist nicht etwa der berühmte, zum Herz ziehende rote Streifen. Vielmehr beginnt eine Blutvergiftung (Sepsis) in vielen Fällen mit allgemeinen Symptomen.  

Bei der Erkrankung gerät die Entzündung außer Kontrolle, Erreger gelangen von einer Wunde in die Blutbahn, wo sich neue Krankheitsherde bilden. Je früher eine Sepsis erkannt wird, desto besser sind die Überlebenschancen. „Noch immer ist Sepsis die dritthäufigste Todesursache in Deutschland. Alleine 2013 erkrankten in Deutschland zirka 280.000 Menschen an einer Sepsis, davon verstarben 68.000 Menschen“, betont Prof. Konrad Reinhart vom Universitätsklinikum Jena.

Der Einsatz von Selen kann laut Studien bei der Krankheit für Linderung sorgen. Anfang September diskutierten Sepsis-Fachleute Themen rund um die Erkrankung. Mediziner gehen davon aus, dass für die meisten Todesfälle bei Infektionskrankheiten wie Lungenentzündung, Aids oder Malaria eine Sepsis verantwortlich ist.

Hier gibt es mehr Informationen zum Thema Sepsis:

http://www.world-sepsis-day.org/?MET=SHOWCONTAINER&vCONTAINERID=1684

Damit es wieder fließt – Selen bei Lymphödemen

Es ist schmerzhaft und belastend: Die Rede ist vom Lymphödem. Rund 80 000 Menschen in Deutschland leiden darunter. Es tritt beispielsweise bei einer Verletzung der Lymphgefäße nach einer Operation oder nach einer Strahlentherapie infolge einer Krebsbehandlung auf. Patientinnen nach einer Brustkrebsoperation können genauso betroffen sein wie Personen, die mit den Folgen einer Tumorentfernung im Kopf-Hals-Bereich zu kämpfen haben. Je länger so ein Lymphödem besteht, umso größer ist die Gefahr, dass es zu dauerhaften Gewebeschäden kommt.

Was kann man tun? An erster Stelle ist hier natürlich die physikalische Entstauungstherapie zu nennen. Sie umfasst unter anderem die manuelle Lymphdrainage zur Unterstützung des Lymphabflusses, Bewegungsübungen, Hautpflege und die Kompressionstherapie durch feste Bandagen und Kompressionsstrümpfe oder -ärmel.

Das eine spezielle Medikament gegen das unangenehme Übel gibt es nicht. Doch ein Lichtblick ist, dass wissenschaftliche Studien zeigen, dass das Spurenelement Selen die physikalische Therapie wirksam unterstützen kann. Denn: Die Gabe von hochdosiertem Natriumselenit, das als Medikament zugelassen ist, reduziert das Volumen der Schwellung deutlich und schützt zudem vor allem gegen Entzündungen in dem betroffenen Areal.