Depression und Schilddrüse

Besteht ein Zusammenhang zwischen Depressionen und Schilddrüsenerkrankungen? Diese Frage haben sich Wissenschaftler gestellt und mehrere Studien analysiert, wie „Spiegel Online“ berichtet. Die Analyse habe gezeigt, dass Menschen mit einer Autoimmunthyreoiditis (AIT) ein dreieinhalbmal so hohes Risiko hätten, an einer Depression zu erkranken. Das Risiko für Angstzustände war um das 2,3-fache erhöht. Die Untersuchung wurde in der Fachzeitschrift „Jama Psychiatry“ veröffentlicht. AIT auch im Volksmund unter Hashimoto-Thyreoiditis bekannt, ist eine häufige Erkrankung im Erwachsenenalter, die zu einer Schilddrüsenunterfunkion führt. Ursache ist eine Störung des Immunsystems. Solche Patienten haben in vielen Fällen einen niedrigen Selenstatus. Selen kann dann helfen, die Erkrankung mit positiv zu beeinflussen.

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