Selenmangel

Selen kann vom Körper nicht selbst gebildet werden und muss mit der Nahrung aufgenommen werden. Es wird als essenzielles Spurenelement bezeichnet. Das Spurenelement kommt vor allem in Fleisch, Fisch, Eier, Milch- und Getreideprodukten vor. Der Selengehalt in den gesamten europäischen Böden ist jedoch relativ gering. Je nach Region schwankt deshalb der Selenanteil in den Nahrungsmitteln – viele Menschen sind nicht ausreichend mit Selen versorgt. Auch Veganer und Menschen, die über einen längeren Zeitraum künstlich ernährt werden, sind gefährdet, unter Selenmangel zu leiden.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt für Jugendliche und Erwachsene eine Aufnahme von 70 Mikrogramm Selen pro Tag. Männer nehmen mit der Nahrung im Durchschnitt lediglich 47 Mikrogramm und Frauen 38 Mikrogramm Selen zu sich.

Selenmangel hat eine Unterfunktion selenabhängiger Enzyme zur Folge. Diese Enzyme sind in zahlreichen Organen enthalten und an vielfältigen Funktionen beteiligt. Ein Mangel an Selen kann daher unterschiedliche Beschwerden und Erkrankungen begünstigen.

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