Mütterblog empfiehlt Selen während Schwangerschaft

Eine ausreichende Versorgung mit dem Spurenelement Selen während der Schwangerschaft ist wichtig für Mutter und Kind. Bislang ist das allerdings bei den meisten Schwangeren unbekannt. Während die Einnahme von Folsäure schon vor der Schwangerschaft bekannt und gelernt ist, wird über mögliche schwere Folgen eines Selenmangels wenig aufgeklärt.

Das Müttermagazin, eine der größten Onlineplattformen für Mütter in Deutschland, hat sich dem Thema angenommen. In seinem Beitrag „Schwangerschaftskomplikationen: Mit Selen das Risiko verringern“ wird umfangreich erläutert, welche unerwünschten Beschwerden ein Selenmangel in der Schwangerschaft hervorrufen kann. Von der Präeklampsie (auch unter „Schwangerschaftsvergiftung“ bekannt) über eine postpartale Schilddrüsenentzündung bis zum Baby-Blues.

Gerade wer sich vegetarisch oder vegan in der Schwangerschaft ernährt, hat ein höheres Risiko für ein Selendefizit. Empfohlen wird eine Supplementierung von 100 Mikrogramm mineralischem Selen, auch als Natriumselenit bekannt.

Selenmangel? Das sind die Risikofaktoren

Viele Menschen in Deutschland leiden an einem Selenmangel, weil die deutschen Böden sehr selenarm sind. Typische Symptome eines Mangels sind: Müdigkeit, Schlappheit, Haarausfall, schuppige Haut oder auch Probleme mit der Schilddrüse. In den meisten Fällen ist aber ein Selenmangel gar nicht spürbar. Er kann durch ein Blutbild nachgewiesen werden.

Wer hat ein erhöhtes Risiko, einen Selenmangel zu erleiden? Das sind die größten Risikofaktoren:

  • vegetarische oder vegane Ernährung und allgemein geringer Verzehr an Fleisch, Fisch und Milchprodukten und einseitige Ernährung
  • hoher Alkoholkonsum
  • Essstörungen wie Ess-Brech-Sucht (Bulimie) oder Magersucht (Anorexie)
  • Diabetes
  • Schilddrüsenunterfunktion
  • Gluten-Unverträglichkeit/Zöliakie
  • Stillzeit
  • chronische Darmentzündung wie Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa

Wenn Sie zu den Risikogruppen gehören sollten Sie Ihren Selenstatus testen lassen und Selen über ein Nahrungsergänzungsmittel substituieren.

Unsere Empfehlung ist der Onlineshop Nutrikontor, der hochwertige Selen-Produkte anbietet in Arzneimittel-Qualität und attraktive Angebote: www.nutrikontor.de

Selen gegen Wochenbettdepression

Mutter zu werden ist für die meisten Frauen das größte Glück. Bei manchen Frauen kommt es nach der Entbindung aber ganz unerwartet zu einer tiefen Traurigkeit – gepaart mit großer Erschöpfung und mit Versagensängsten. Hält dieses Stimmungstief länger an, liegt möglicherweise ein Baby-Blues vor. Das Stimmungstief beginnt drei bis fünf Tage nach der Entbindung. Ein Grund dafür: die schlagartige hormonelle Umstellung. Die Schwangerschaftshormone Östrogen und Progesteron bilden sich zurück, während der Körper Prolaktin für die Milchbildung produziert.

Neben der Hormonveränderung kommt es auch häufig zu Stress durch Schlafmangel, körperliche Strapazen der Geburt und die neue Verantwortung als Mutter. In den meisten Fällen ist der Spuk der Gefühle nach spätestens zwei Wochen wieder vorbei. Hält das Stimmungstief allerdings länger als vier Wochen an, kann das ein Zeichen einer postpartalen Depression oder auch Wochenbettdepression sein.

Eine Ursache für diese Depression könnte in einer noch nicht diagnostizierten Schilddrüsenunterfunktion liegen – der Hashimoto-Erkrankung (Autoimmun-Thyreoiditis). Studien weisen darauf hin, dass ein Grund für diese Erkrankung auch auf eine Unterversorgung des Spurenelements Selen zurückzuführen sein kann.

Während der Schwangerschaft ist der Selenbedarf erhöht, weil das Baby für die Entwicklung zusätzlich Selen benötigt. Die Studien zeigen, dass die Einnahme von Selen während der Schwangerschaft den Ausbruch einer Hashimoto-Erkrankung und einer Wochenenddepression häufig vorbeugen kann.